Transgrancanarian

Ultratrail in Gran Canaria

"Zufällig" ist genau das Wochenende, wo der Ultratrailbewerb Transgrancanaria stattfand, in den Aktivurlaub von Daniel Punz auf der Spanischen Insel gefallen, der sich diesen Bewerb natürlich genauer anschaun musste: zwischen dem 17, 30, 42, 65, 128 und 264km-Bewerb galt es zu wählen, wo er sich für den 30er entschied.

Nach Transportproblemen der Busse zum Start in der Mitte der Insel musste das Rennen um 45min später als geplant starten (mehr von der Mittagshitze, juhuu…), Zeit genug um mit einem Spanier zu plaudern, der in der gleichen Unterkunft genächtigt hatte: er ist letztes Jahr schon mitgelaufen und hat heuer das Ziel die Top 20 zu erreichen. Nachdem er gesagt hatte, dass er im Gelände deutlich schneller ist als auf der Straße und bei einem Straßenmarathon 2:35 stehen hatte, stellte sich Daniel am Start gleich ziemlich weit nach hinten. Der Start war auf ca. 900m Seehöhe und das Ziel ungefähr auf Meeresniveau, hört sich recht schön an, aber nach 3km waren wir auf einmal auf 1300m Seehöhe und dann ging es auf der anderen Seite noch steiler nach unten, wo teilweise laufen unmöglich war… Bis km 10 war Daniel recht motiviert und wohl unter den ersten 25 Läufern, doch bei einem steilen Bergabstück knickte er leider um und musste ein paar 100m gehen/humpeln… der Knöchel beruhigte sich aber dann und ab da lief er locker und langsam weiter (wozu auch im Urlaub umbringen), bei km 15 war dann der 3. und letzte Berg sowie die schwierigeren Wegerl geschafft, ab dann ging es leicht fallend, aber trotzdem eher schwierig auf groben Steinen und durch ein ausgetrocknetes Flussbett hinunter richtung Wüste und Mittagshitze (28°C) von Maspalomas, die wir jetzt im Februar ja absolut überhaupt nicht gewöhnt sind. Auch schön wenn man immer weiß, dass man eine Jacke, Haube und Rettungsdecke als Pflichtausrüstung im Rucksack mitschleppt, könnte ja kalt werden. Am Schluss in der Stadt, wo noch ein paar Stufen-Hindernisse eingebaut wurden, konnte er sich noch ein paar Läufer schnappen und belegte den 36.Platz (AK32.)… wieder was neues gesehen, aber Respekt vor allen die die ganze Insel durchqueen oder umrunden, wäre auch was für unsere Ultra-Experten!

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